Aktuelles

 

"HUSUM WindEnergy "

Live -Vorführungen auf dem Freigelände

HUET= Helicopter Underwater Escape Trainer

(Flachwasserausstiegstrainer)

 

Meine Assistenten René und Lars gaben eine überzeugende Figur ab, was mit viel Beifall der Besucher honoriert wurde

 

Das SSCC - Team beim 33. Deutschen Seeschifffahrtstag in Cuxhaven 

v.l.n.r. Hans, Rolf, Thomas, Klaus  

 Hilft Vitamin C gegen Seekrankheit?

Eigentlich war ich noch nie Seekrank, aber die Neugier hat mich dann doch zu dem Entschluss kommen lassen an der klinischen Prüfung: „Wirksamkeit von oralem Vitamin C bei Seekrankheit“ von Dr. Reinhart Jarisch teilzunehmen. Die Durchführung war am Ausbildungszentrum Schiffsicherung der Marine in Neustadt, begleitet vom Schifffahrtmedizinischen Institut der Marine.
Dr. R. Jarisch (ein Österreicher, natürlich Wiener) beschäftigt sich schon über 10 Jahren mit diesem, für jeden Seemann interessanten Thema. Was ist Seekrankheit und welche Auswirkungen hat sie auf Seeleute. Ich bin kein Mediziner, um die Zusammenhänge von Wechselwirkungen – zwischen Histamin und Seekrankheit -  zu erklären, da ich bis zum Test immer die Meinung vertreten habe: Alles spielt sich im Kopf ab.

Die Augen melden dem dafür zuständigen „Hirnareal“ Bewegung. Der Hintern, auf dem wir sitzen oder die Beine, die fest auf dem Oberdeck stehen, machen dem „Kleinhirn“ klar, dass das Auge spinnt. Natürlich melden sich auch die anderen Sinne mit unterschiedlichen Impulsen. Unser „Festplatte“ im „Kleinhirn“ kommt ins Trudeln, veranlasst aber eine Abwehrreaktion „Spucken“, „kräftig Spucken“. Der Magen folgt dieser Anweisung. Wir werden blass. Uns tritt der „kalte Schweiß“ auf die Stirn. Alles Anzeichen, die wir auch an Land bekommen, wenn uns bei irgendeinem Ereignis, angst und bange wird. Soweit meine Denkweise in kurzen Ausschnitten.

Nun zum Test:
Wir, weitere 23 Probanden und ich werden herzlich begrüßt, von denen, die für die praktische Durchführung,  an den 2 Testtagen der klinischen Prüfung, Verantwortung tragen. Weitere Tests laufen zeitversetzt, bis die Anzahl an Probanden erfüllt ist, um die „wissenschaftliche Anerkennung“ zu erlangen.
Eh´ ich mich richtig orientiert habe wird mir schon das erste Mal Blut abgezapft. Umfangreiche Fragebogen werden verteilt, Testverlauf erklärt und Verhaltensmaßnahmen besprochen.
Bin ich doch gewohnt! Ich war doch selbst 35 Jahre bei dieser Abteilung und nicht das erste Mal in Neustadt aber jetzt bin ich zu einem Test, wo es Vitamin C Kautabletten oder ein Placebo gegen Seekrankheit gibt, die ich eine Stunde vor Testbeginn unter Aufsicht eines Arztes einnehmen muss. Die Parameter im Blut nach der Prozedur werden es an den Tag bringen oder auch nicht. Ob ich, was ich nicht glaube, Seekrank werde.
Ich werde in die Gruppe zwei eingeteilt und habe somit die Chance mir das ganze Spektakel erst einmal anzusehen. Männlein und Weiblein besetzen die Rettungsinsel. Die ersten sanften Wellen schlagen an die Bordwand. Eine Steigerung dieses Wellenbetriebes hat innerhalb kürzester Zeit, Ausmaße angenommen, die der Stäke 5- 6 Bft gleich zusetzen ist. Sechs Minuten werden meine Mitstreiter nun schon hin und her geschaukelt und dann folgt das taktische Zeichen „Time out“. Eine der jungen Damen kann ihren Mageninhalt nicht mehr zurückhalten. Aussteigen, ärztliche Behandlung, Fortsetzung der Testfahrt alles funktioniert wie geübt, könnte man meinen. Nach weiteren 2 Minuten wird „Time out“ für 2 junge „Seebären“ gegeben, der Rest der Inselbesatzung beendet den Test ohne erneute Unterbrechung. Blutabnahme, Fragebogen etc. etc.
Gruppe zwei, meine also, wird zum Einstig in die Rettungsinsel aufgefordert. Ein NDR- Filmteam wird auch noch in der Insel untergebracht. Nicht nur um eine Fernsehreportage abzuliefern, sondern auch das Verhalten, die Gestiken und die Gespräche mit aufzunehmen. „Noch eine  Minute, von zwanzig angesagten“, höre ich den Doc rufen, als es auch bei unserer Besatzung zwei „Seekranke“ gibt. Ausstieg aus der Testphase für die jungen Damen. Erstaunlicher Weise folgen ihnen sofort drei weitere Herren und das Filmteam. Wir werden noch die letzten Sekunden erneut dem Wellengang ausgesetzt. Es folgt der nächste Aderlass. Die nächste und übernächste Gruppe folgen. Prüfungsunterbrechung bis zum nächsten Tag. Ich muss nur noch im Abstand von einer, zwei und drei Stunden jeweils meine gefühlten, mentalen körperlichen Verfassungen dokumentieren.
Heute ist meine Meinung: „Spielt sich alles im Kopf ab“, nur noch zutreffend für meine Person. Ich wurde nicht Seekrank. Bei vielen Anderen habe ich meine Zweifel. Nur! Wer von denen, denen Übel wurde hat  Placebo bekommen? Oder war meine Verabreichung doch Wirksam? Aber morgen, wenn wir „Probanden“ alle noch einmal das gleiche Procedere wie heute durch gestanden haben, will ich mir ein neues Urteil erlauben. Dann habe ich bestimmt einmal Vitamin C geschluckt mit oder ohne Auswirkung.

Der zweite Testtag. Die gleiche Prozedur wie am ersten Tag. Blutabnahme vor und nach den Wellengängen, jeweils 20 Minuten in der Rettungsinsel, Fragebögen, etc. etc. Die wichtigste Frage für die  begleitenden Ärzte und vor allem für  Dr. R. Jarisch, welche Aussagen treffen die Probanden heute? Das endgültige Resultat dieser klinischen Studie wird Mitte 2008 ausgewertet sein. Wie in jeder Studie gibt es „Ausreißer“ in den zwei Testtagen,  2 Probanden, die keine Veränderung gegenüber dem Vortag festgestellt haben. Es gibt eben „Seefeste“. Die Meinung der meisten war entweder sie fühlen sich deutlich besser bzw. schlechter wie im ersten Test. Nur keiner weis, wann er Vitamin C oder Placebo geschluckt hat. Um eine konkrete Aussage treffen zu können muss das Endresultat abgewartet werden. Ich glaube aber von den Aussagen der Probanden her den Schluss ziehen zu können. ES HILFT und wenn es nur im Kopf ist.

Notruf - Meldung 

Mayday, Mayday, Mayday

this is: 3 x Schiffsname und Rufzeichen

Mayday, 1 x Schiffsname und Rufzeichen

Position : °  ´ N   ° ´ W

disaster: the Skipper is lost

Over ?

Ein Notruf für einen Seenotfall, den hoffentlich alle Mitsegler / inen absetzen können, wenn der Schiffsführer tatsächlich verloren gegangen ist.
Die ersten VHS - Kurse waren erfolgreich! (Ein perekter Lehrgang, wenn wir das Gelernte auch in der offenen See geübt hätten. Aussagen der Teilnehmer!) Anlaß für mich in Vorbereitung auf die Saison 2010 erneut zwei Kurse durchzuführen. Termine: Nur noch auf Nachfrage ! Ausgebucht.  Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl max. 12

Wassersportler: - Jetzt geht´s los, nach der Saison ist vor der Saison.Machen Sie nicht nur ihr Wasserfahrzeug fit, sondern auch sich selbst. Körperliche Fitness ist unabdingbar für eine erfolgreiche Saison.

Auf dem Wasser sich bewegen ohne funktionale Rettungsgeräte und die Kenntniss ihrer Handhabung, ist so wie:

Wer heute nicht kapiert, ist morgen vielleicht schon krepiert.

  • im Frühjahr und im Herbst je ein (Termine stehen z.Z. noch nicht fest)

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